Lieber Besucher,

vielleicht habt Ihr einfach auf den Button geklickt, vielleicht seit Ihr aber auch bewusst hier gelandet. Unter dem Link findet Ihr meine Geschichte, ca. 100 Seiten lang und vielleicht auch an manchen Stellen etwas langatmig. Wenn Ihr selbst von emotionalem Missbrauch betroffen seid, kann es sein, dass die Geschichte Euch triggert. Wenn nicht, kann es sein, dass Ihr mit Kopfschütteln und Unverständnis reagiert. Vielleicht bewegt es etwas in Euch, vielleicht auch nicht. Ihr entscheidet, ob Ihr sie lesen möchtet oder nicht.

Auf Empfehlung meines Therapeuten habe ich meine ganze Geschichte mal niedergeschrieben. Es hat mir persönlich unheimlich geholfen, alles einmal zu Papier zu bringen und gedanklich zu ordnen. Es hat die Perspektive auch ein wenig geändert, denn ich kann gewisse Dinge jetzt mit dem nötigen Abstand sehen. Für mich ist es ein wahnsinnig mutiger Schritt, meine Geschichte hier an dieser Stelle zu veröffentlichen. Sie dient nicht dazu, Mitleid zu erhaschen, jemanden zu denunzieren oder zu beschuldigen. Sie dient lediglich dazu, darzustellen, warum ich so lange nicht begriffen und gewusst habe, was da eigentlich vor sich geht. Sie erklärt, warum ich so bin, wie ich bin und woher meine Erkrankungen kommen.

Vielleicht wird sich der eine oder andere  in der Geschichte wiederfinden, grade wenn man selbst von emotionalem Missbrauch betroffen war oder ist. Vielleicht hilft diese Geschichte  zu erkennen, vielleicht zeigt sie Euch, dass Ihr „nicht spinnt“ und Eure Vermutung, dass da irgendwas in Eurem Leben falsch läuft, die richtige ist. Vielleicht gibt sie Euch auch Mut, Euch zu zeigen und zu Euch zu stehen.

Das Kind, das man halt hat 3.0

Seid bitte gnädig mit mir, es ist mein Erstlingswerk und ein professioneller Lektor würde sich wahrscheinlich die Haare raufen! 😉

Mit dem Aufschreiben dieser Geschichte habe ich angefangen, einen Schlussstrich zu ziehen und neu durchzustarten.  Inzwischen kann ich die Geschichte auch endlich so einstufen, wie sie ist. Eine Erfahrung, die mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich bin. Eine Erfahrung, die ich verarbeiten muss, aus der ich immer weiter lernen und wachsen werde.

Liebe Grüße

Eure Ella!