Emotionaler Missbrauch…..was ist das überhaupt?

 

Bei meiner Suche auf Antworten im Netz habe ich tatsächlich welche gefunden und die lauten:

  • Das reicht mir nicht!
  • Das ist ungenau!
  • Das ist zu wenig!
  • Das ist zu allgemein!

 

Auch hier versuche ich es mit einer persönlichen Zusammenfassung, die allerdings nicht wissenschaftlich, dafür aber subjektiv total fundiert ist.

Emotionaler Missbrauch (psychischer Missbrauch, narzisstischer Missbrauch, emotionale Gewalt, seelische Gewalt oder psychische Gewalt) bezeichnet einen dauerhaft und systematisch angelegten Prozess, in dem ein oder mehrere Täter (häufig der Partner oder die Eltern) durch diverse Mittel ein Opfer seelisch verletzen, misshandeln und herabwürdigen.  Es handelt sich hier um Formen der Misshandlung ohne körperliche oder sexuelle Gewalt.

Emotionaler Missbrauch gilt bisher therapeutisch und wissenschaftlich als nur wenig untersucht und ist nur selten Thema in öffentlichen Diskussionen. Ein Grund hierfür liegt wohl darin, dass er sich im Vergleich zu Formen körperlicher Gewalt sehr schwerer feststellen lässt, beziehungsweise nachzuweisen ist.

Häufig findet diese Form des Missbrauchs in hermetischen Familiensystemen statt. Daher ist es schwer, objektive Einblicke in die exakten Abläufe zu erhalten.

Hinzu kommt, dass der emotionale Missbrauch keine äußerlich sichtbaren Spuren, wie z. B. Wunden oder blaue Flecke hinterlässt. Die Wunden, die der Missbrauch allerdings auf der Seele eines Menschen hinterlässt, sind oft viel schwerer zu erkennen und zu heilen.

Aus diesem Grund werden Opfer eines emotionalen Missbrauchs sehr häufig gar nicht erst als Opfer wahrgenommen. Betroffene erkennen häufig auch erst sehr spät, dass sie Opfer emotionalen Missbrauchs geworden sind.

Das Ziel dieser Form des Missbrauchs ist es, die Persönlichkeit des Opfers zu zerstören oder zumindest anzugreifen und häufig auch, sie hinsichtlich der eigenen Werte anzupassen.

Gängige Mittel, um diese Ziele zu erreichen sind:

  • Ablehnung („Ich akzeptiere dich nicht!“)
  • Abwertung („Du bist nicht gut genug, andere sind besser!“)
  • Liebesentzug („Ich mag dich so nicht!“)
  • Schuldzuweisungen („Du bist schuld daran, dass…!“)
  • Verunsicherung („Glaubst du wirklich, dass du das kannst?“)
  • Demütigung („Guckt mal, wie dumm du dich wieder anstellst!“)
  • Manipulation („Wenn du tust, was ich sage, dann belohne ich dich!“)
  • Verweigerung der Kommunikation („Ich spreche nicht mehr mit dir!“)
  • Emotionale Erpressung („Tu, was ich dir sage, oder du wirst schon merken, was du davon hast!“)
  • Isolation („Stubenarrest!“)
  • Bedrohung („Wenn du noch ein einziges mal….!“)
  • Belästigung
  • Terror

Quelle: deacademic.com

Folgen für die Opfer emotionalen Missbrauchs:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Panikattacken
  • Schlafstörungen
  • Fibromyalgie mit ihren eigenen Symptomen
  • Mangelndes Selbstbewusstsein
  • Schuldgefühle
  • Soziale Phobie
  • v.m.

Aber auch körperliche Symptome können daraus entstehen:

  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Verspannungen
  • Hauterkrankungen/Allergien
  • Konzentrationsstörungen
  • Kreislaufbeschwerden
  • v.m.

 

Emotionaler Missbrauch wirkt wie eine Gehirnwäsche und kann Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und Selbstwertgefühl des Opfers beeinträchtigen. – Quelle: Wikipedia

Wenn eine Person ständig oder über einen längeren Zeitraum die Gefühle eines anderen durch Worte oder Taten verletzt, handelt es sich um sogenannten emotionalen Missbrauch – Quelle: wikihow

 

Ich selbst habe erst vor ca. fünf Jahren erfahren, erkannt und festgestellt, dass ich 43 Jahre lang emotional misshandelt wurde. Trotz jahrelanger psychischer und physischer Beschwerden, trotz mehrerer Therapien hat es so lange gedauert, bis herausgefunden wurde „was mit mir nicht stimmt“!

In meinem Fall handelt es sich um einen narzisstischen Missbrauch durch meinen Vater und meine co-narzisstische Mutter und, wie ich neuerdings auch erkennen musste, durch meinen zukünftigen Ex-Mann, mit dem ich fast zwanzig Jahre verheiratet war. Leider bin ich dazu gezwungen, an dieser Stelle noch einmal explizit darauf hinzuweisen, dass es sich bei dieser Behauptung um meine eigene subjektive Meinung handelt, da mir sonst ein Strafverfahren wegen Verleumdung und Rufschädigung droht. Es gibt keine Diagnosen, mit denen ich die narzisstische Persönlichkeitsstörung meines Vaters oder meines Noch-Ehemanns belegen könnte. (Wie auch, sie haben ja NIX gemacht und es nur gut gemeint, haha!) Aber es gibt meine Diagnosen, Arzt- und Therapieberichte.

Genau in diesem Punkt zeigt sich aber wieder die Problematik, als Opfer emotionalen Missbrauchs anerkannt zu werden.

Die komplette Geschichte meines ersten Weges könnt Ihr auf Wunsch per Mail bekommen, alternativ findet Ihr sie unter dem Menü-Punkt „Die ganze Geschichte“ zum Download. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, die durch das Scheitern meiner Ehe entstanden sind, wird es zeitnah eine Fortsetzung der Geschichte geben.

 

Danke, dass Ihr bis zum Ende durchgehalten habt….

Eure Ella !