Fibromyalgie….Was ist das überhaupt?

 

Im Netz findet man ganz viele Infos dazu. Wer zu faul ist, zu suchen, für den habe ich am Ende des Textes eine Kurzfassung zusammengestellt. Wer´s hat, weiß was es ist, wer´s nicht hat, wird sich trotz der Erklärung kaum vorstellen können, was es bedeutet, an Fibromyalgie erkrankt zu sein.

Ich versuche, die Fibromyalgie mal mit meinen eigenen Worten zu beschreiben:

  • Fibromyalgie ist ein Arschloch!
  • Dir tut 24/7 irgendwas weh, mal mehr, mal weniger.
  • Du kannst vor Schmerzen nicht ein-, nicht durch-, nicht ausschlafen.
  • Morgens siehst du aus, als hättest du mit jemandem geboxt und verloren.
  • Wenn du aufstehst, hast du das Gefühl, dass jemand die „Schrauben“ an deinen Gelenken so festgeschraubt hat, dass du sie nur unter großer Anstrengung bewegt kriegst.
  • Nach einer guten Stunde fühlst du dich super und planst deinen Tag, dann kochst du dir einen Kaffee und isst ein Brötchen, danach bist du so erschöpft, als wärst du einen Marathon gelaufen und musst dich hinlegen.
  • Das Wasser beim Duschen fühlt sich unangenehm an oder tut sogar weh, vom Abtrocknen reden wir erst gar nicht.
  • Kleidung fühlt sich unangenehm an oder tut sogar weh.
  • Die Berührung eines anderen Menschen fühlt sich unangenehm an oder tut sogar weh.
  • Du unternimmst kaum noch was, weil dich das Meiste zu sehr anstrengt.
  • Du stehst im Keller und fragst dich, was du da wolltest.
  • Du öffnest den Kühlschrank und fragst dich, was du da wolltest.
  • Du beendest ein Telefonat und fragst dich, mit wem und über was du da grade gesprochen hast.
  • Irgendwann fällt es dir zum Glück wieder ein, also meistens.
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Diese Liste wird beizeiten fortgesetzt. Schreibt mir gerne, wenn euch noch was einfällt.

 

Und hier dann die Zusammenfassung diverser Informationen aus dem Netz:

Fibromyalgie oder auch Fibromyalgiesyndrom genannt, zeigt sich in weitverbreiteten Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, einhergehend mit Schlafstörungen und vermehrter Erschöpfung. Hinzu kommt häufig eine Reihe von Begleitsymptomen wie Morgensteifigkeit und Konzentrationsstörungen.

Die Diagnosestellung ist oft schwierig und häufig haben die Patienten einen langen Leidensweg und Ärztemarathon hinter sich gebracht. Bis jemand die Erkrankung in Erwägung zieht, vergehen oft Jahre. Zur Diagnose wird meist die Untersuchung druckschmerzhafter „tender points“ genutzt. Das sind bestimmte Punkte an den Muskelansätzen, die bei Berührung extrem schmerzhaft sind. Die meisten Betroffenen sind Frauen.

Man weiß inzwischen, dass bei Fibromyalgie-Patienten eine generell erhöhte Schmerzempfindlichkeit vorliegt.  Man weiß, dass Stress die Beschwerden erhöht, ebenso wie „ungesunde“ Nahrung. Viel mehr weiß man aber nicht.

Die Ursachen der Erkrankung sind noch lange nicht aufgeklärt, obwohl es in der letzten Zeit einige neue Forschungsansätze gab. Man zieht sowohl genetische, als auch psychische Ursachen in Erwägung, vor allem Missbrauch in der Kindheit und im Erwachsenenalter.

 

Vielen Dank fürs Lesen meiner geistigen Ergüsse….

 

Eure Ella !